Warum wir unser Land nicht lieben

Eine Broschüre zum Nationalfeiertag und den Nationalstaaten im Allgemeinen. Was haben 'wir' von der Schweiz?

Am Nationalfeiertag wird die Schweiz unhinterfragt gefeiert – unabhängig davon, was man gerade von ihr hat. Doch wenigstens einmal im Jahr wäre es angebracht, nicht nur die Versicherung, sondern auch die eigene Nation auf den Prüfstand zu stellen: Was gibt es eigentlich am 1. August zu feiern? Was bringt uns die Nation? Viele Schweizer*innen verbinden mit «ihrer» Nation den hohen Wohlstand. Also schauen wir uns das an: Was haben wir in diesem Jahr überhaupt von unserem Wohlstand?

Broschüre: Warum wir unser Land nicht lieben.

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Rassismus begreifen, benennen, bekämpfen!

Broschüre zur Kampagne gegen Rassismus und Nationalismus, Herbst 2014.


Die Leute machen sich Sorgen um die Schweiz, dabei haben sie doch selbst genug Sorgen. Und diese Sorgen - wegen dem Geld und der Gesundheit, der zunehmenden Arbeitsbelastung und den Steuern, wegen den Löhnen und der Arbeitszeit, der Abschlussprüfung und der Jobsuche - diese Sorgen werden nicht kleiner, wenn schweizerische Grosskonzerne Rekordgewinne feiern und die Schweiz zu den erfolgreichsten Nationen gehört: im Gegenteil!


Broschüre: Rassismus begreifen, benennen, bekämpfen!

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"Ich bin ja kein Rassist, aber..."

Flyer zum Auftakt der Kampagne gegen Rassismus und Nationalismus, Herbst 2014.

Diese Aussage hört man am Stammtisch, in der Schule, auf der Arbeit, kennt man aus Zeitungen und Fernsehen. Alle, vom Antifaschisten bis zum hardline SVPler, sind sich einig, dass Rassismus keine feine Sache ist. Wie kann es also sein, dass in einer Gesellschaft, in der sich die meisten von Fremden- feindlichkeit distanzieren, diese trotzdem immer wieder vorkommt?

Patriotismus und Nationalismus werden leider gemeinhin für unschädlich gehalten. Schlimmer sogar, es ist die geläufige Art zu denken. Es ist die un- hinterfragte Zustimmung zum eigenen Staat und zu den Verhältnissen, die in ihm herrschen. „Staatsangehörige” denken, ja fühlen (!) sich sogar als Schweizer_innen, Deutsche, Türk_innen oder Brasilianer_innen. Als Staats- bürger_innen nehmen sie die Umwelt durch diese nationalistische Brille wahr – und das trübt den Blick ganz gewaltig.


Flyer: Ich bin ja kein Rassist, aber...

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Ob ihr wirklich richtig steht...

Flyer zum Aktionstag gegen WEF und Kapital, Januar 2014.

Wenn sich im Januar zum X-ten Mal die Eliten aus Wirtschaft, Politik, Wis- senschaft und Unterhaltung im verschneiten Davos treffen, jähren sich auch die Proteste gegen dieses Treffen. Darunter auch Anlässe, an denen nicht nur das WEF, sondern die herrschenden Verhältnisse überhaupt thematisiert wer- den. Wie am Donnerstag dem 23. Januar 2014 in Bern.

Die meisten Leser_innen kümmert das wenig. So wie dich gerade? Das wäre schade.
Es wäre nämlich von Vorteil, wenn du dich dafür interessieren würdest – denn es geht um dein Leben! Nein, keine Sorge, wir wollen dir nicht an die Gurgel. Unser Anliegen ist es aufzeigen, wie die kapitalistischen Verhältnisse in de- nen wir leben, sich negativ auf unser aller Leben auswirken! Und wir wollen dazu anregen, dass du dir überlegst, ob das Richtige tust, wenn du dich posi- tiv zum kapitalistischen Geschäft und zur staatlichen Gewalt stellst
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Flyer: Ob ihr wirklich richtig steht...

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Deine Rechte — online zum Download

Das "Deine Rechte" ist ein aktueller Rechtsführer und wird herausgegeben von der Kirchlichen Gassenarbeit Bern zusammen mit den Demokratischen Juristinnen und Juristen Bern.

Gegenstand sind eidgenössische, kantonale und kommunale Regelungen im öffentlichen Raum, bei Sportveranstaltungen, Rechte und Pflichten im Strafverfahren, im Umgang mit der Polizei, als Jugendliche und vieles mehr.

Das Handbuch gibt es in zwei Versionen; einer Langversion mit ausführli- chen Erklärungen, gedacht für Fachstellen und Beratungspersonen, sowie einer Kurzversion für die Hosentasche, welche allgemein und verständlich geschrieben ist.


Downloads:

vollständige Langversion

vollständige Kurzversion

Ergänzungen zur Langversion vom 1.1.2013

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Wenn Klassenkampf, dann richtig! - Revolution statt Reform

Ein Flyer, der als Antwort zu den von dem Gewerkschaftsbund aufges- tellten Forderungen, wie Mindestlohn, Rentensicherung und 1:12 gedacht ist.

Mindestlöhne – für eine faire Ausbeutung?
Wir leben in einer Gesellschaft, in der es alles im Überfluss gibt und der gan- ze Reichtum, von dem uns nur Schaufensterscheiben und Preisschilder tren- nen, zum Greifen nah ist. Merkwürdig: - Dass gerade die, die diese Güter her- stellen, zuerst einmal von ihnen ausgeschlossen sind. - Dass wir uns die Pro- dukte (z.B. Autos, Wohnungen usw.), die wir Tag für Tag herstellen, selber kaum leisten können. - Dass wir Arbeiter sogar um einen Mindestlohn von 4000 CHF kämpfen müssen, während die Kapitalisten durch unsere Arbeit immer reicher werden.Lohnarbeit ist immer Ausbeutung. Allein die Tatsache, dass wir, um überhaupt existieren zu können, unsere Arbeitskraft und damit einen grossen Teil unserer Lebenszeit an einen Arbeitgeber verkaufen müs- sen, dies aber nur können, wenn wir das Kapital des Arbeitgebers vermehren, finden wir eine absolute Härte. Dass wir auch noch dafür kämpfen müssen, dass der Lohn für diese Arbeit zum Leben ausreicht, macht die Sache nicht gerade besser, sondern vielmehr notwendig, dass wir uns von den Fesseln des Kapitals lösen. Reformieren wir nicht die Ausbeutung, schaffen wir sie ab!


Flyer (dreisprachig, de, fr, it): Wenn Klassenkampf, dann richtig!

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Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...

Ein Flyer vom Bündnis gegen Rechts zur Antira-Demo in Solothurn. Was ist Rassismus, woher kommt er und was haben wir eigentlich vom Nationalis- mus beziehungsweise von der Fremdenfeindlichkeit?

Es ist unbestritten eine Form von Rassismus, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft für höher- oder minderwertiger als andere betrachtet werden, ihnen deshalb unterschiedliche Rechte und Pflichten zugesprochen und sie hin- sichtlich ihrer Lebensbedürfnisse unterschiedlich behandelt – sprich diskri- miniert – werden. Bei Umfragen pflichtet uns da fast jeder bei und theore- tisch hat hierzulande kaum jemand Mühe kurz zu definieren was fremden- feindlich oder rassistisch ist – um sich davon sofort zu distanzieren. Man fin- det kaum jemanden, der sich offen als Rassist bezeichnet oder die Diskrimi- nierung von Ausländern befürwortet.


Flyer: Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...

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Vom fairen Lohn...

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert am diesjährigen 1. Mai „faire Löhne, bessere Renten“. Doch wie soll ein fairer Lohn eigentlich aussehen?

Es ist gut möglich, dass sich Gewerkschafter unter einem ‚fairen Lohn‘ eine Verbes- serung ihrer Lebenssituation vorstellen. In der Praxis gelten allerdings die Tarife als fair, welche die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in den Gesamtarbeitsver- trägen als Mindestlöhne aushandeln. Diese bemessen sich nicht nach den Bedürf- nissen der Arbeiter, sondern nach denen ‚der Wirtschaft‘. Dieser faire Lohn gilt dann eine Zeit lang als Massstab dafür, wie billig der Arbeitgeber seine Arbeiter bekommt.


Text: Vom fairen Lohn...

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Was hat unser Alltag mit dem WEF zu tun?

Warum wir die ganze Scheisse überwinden müssen. Eine Stellungnahme des Bündnis gegen Rechts zum Weltwirtschaftsforum in Davos.


Wenn wir morgens in aller Frühe zum Tram stolpern, machen das die wenigsten von uns zum Vergnügen. Man muss ja arbeiten gehen, um leben zu können. Fürs Bahnabo haben wir schon Anfang Monat bezahlt, und so können wir uns die gequälten Gesichter unserer Leidensgenossen ansehen, ohne vorher am Automat anzustehen. Das Vergnügen währt nur kurz, den bald darauf geht’s auch schon los: auf der Baustelle, in der Werkstatt, am Fliessband, im Büro – überall das Gleiche: Die Arbeit wartet darauf, von uns erledigt zu werden.
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Text: Was hat unser Alltag mit dem WEF zu tun?

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Standort, Staat, Sozialpartnerschaft – was haben wir davon?

Beitrag zur Industrie-Demonstation der Unia.

Als Reaktion auf den erhöhten Druck in Folge der Krise und auf die befürchteten Abbaupläne beim Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in der Maschinen-, Elektro- und Metall- Industrie (MEM), fordert die Unia „einen Pakt“ zwischen Gewerkschaften, Staat und Arbeitgebern.
Sie sollen sich gemeinsam „für einen nachhaltigen Industriestandort Schweiz, der Arbeitsplätze erhält und neue schafft“ einsetzen. Die Unia rügt „raffende“ Finanz- kapitalisten: „Hedgefonds, Banken und Aktionäre, die die Arbeit in der Industrie be- drohen“ und hält ihnen eine „schaffende“ „Industrie, die volkswirtschaftliche 3x wichtiger ist als der ganze Bankensektor“ entgegen. Für diese Industrie will sie einen „Produktionsfonds einrichten, der paritätisch von Staat, Arbeitgebern und Gewerk- schaften getragen wird“ und der die „KMU dem Diktat der Grossbanken entziehen soll“.
[...]

Flyer: Standort, Staat, Sozialpartnerschaft - was haben wir davon?

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Die Rückkehr des Proletariats:

Es gibt kein Proletariat mehr? Wer macht denn nun die ganze Arbeit?

Proletarier sind Leute, welche selbst kein Eigentum an Produktionsmitteln besitzen und selbst nicht besessen werden - wie das etwa bei Sklaven der Fall wäre. Ihre Lage zwingt diese doppelt freien Menschen also, für Lohn arbeiten zu gehen und somit das Einzige zu verkaufen, was sie fortwährend zu Geld machen können: ihre Arbeitskraft. Diese Arbeitskraft können sie allerdings nur dann verkaufen, wenn ein Kapitalist damit Gewinn machen kann und den Proletarier deswegen einstellt. Der Prolet erhält vom Kapitalisten nicht den Wert, den er, der Prolet, selber herstellt, sondern nur einen Bruchteil davon: den Lohn. Die Differenz, der sogenannte Mehr- wert, gehört dem Kapitalisten. Der Proletarier wird also ausgebeutet. Wenn ein Kapi- talist, Kapitalist bleiben will, ist er bei Strafe des Untergangs in der Konkurrenz dazu gezwungen aus seinem Geld mehr Geld zu machen. Die Kapitalisten besitzen ent- weder Grundeigentum oder Eigentum an Produktionsmitteln, wie etwa eine Fabrik oder eine Maschine, und/oder sie leben von der Vergabe von Krediten usw. Sie werden durch die Arbeit anderer reich, ihr Geld dient als Kapital und vermehrt sich, während die Proletarier ihr Geld meist für das Lebensnotwendige verbrauchen. Im Übrigen: Den Lohn, den die Proleten vom Kapitalisten erhalten, geben sie in der Regel für ihre private Reproduktion bei (anderen) Kapitalisten wieder aus.
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Text: Die Rückkehr des Proletariats - war es denn weg?

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Tanz dich Frei 2.0:

Rede auf dem Bundesplatz


Wir brauchen keine Repräsentanten und Repräsentantinnen! Diese Demokratie dient dem Wohl einiger weniger und gibt den anderen das Gefühl, sie könnten über ihr Leben bestimmen. Wir wollen ein System, in dem niemand über andere herrschen kann. Den Kapitalismus, welcher uns alles in eine Konkurrenz zwingt, wollen wir mit Soli
darität aus den Fugen heben!
[...]


Aufruftext

Rede Bundesplatz

Communiqué

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1. Mai 2012:

Luxus für alle, statt den Gürtel enger schnallen!

Wir hören es überall, von den Arbeitgebern und deren Verbänden, den bürgerlichen Medien und den Politikern: Es ist Zeit den Gürtel enger zu schnallen, auf Lohnforde- rungen zu verzichten, die Sozialwerke zu reformieren, zusammenzustehen um diese Krise zu überwinden.
Doch für wen und warum soll der Gürtel enger geschnallt werden und wer soll ver- zichten?
[...]

Aufruf: Luxus für alle, statt den Gürtel enger schnallen!

Flyer

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Projekt Kritik und Klassenkampf 2012:

Aufruf zum Diskussionswochenende

Website des Projekts: www.kritik-und-klassenkampf.tk

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Antikapitalistische Kampagne 2011:

Kapitalismus vs. Ökologie

Deepwater Horizon und Fukushima sind nur die Spitze des Eisberges an Umwelt- katastrophen, welche der Kapitalismus Tag für Tag in Kauf nimmt und zum Teil aktiv produziert. Im Namen der Profitmaximierung geschieht so vieles, was vernünftig denkende Menschen nie im Leben umsetzen würden. Doch es ist Tatsache, dass der Kapitalismus etwas Unvernünftiges ist. Durch die Potenzierung von Profit und Macht auf wenige Menschen wird dieser Planet in den Schlund einer globalen Katastrophe geführt. Unsere Erde, welche zudem die Lebensgrundlage aller Lebewesen ist, wird tagtäglich weiter zerstört und bringt immer krassere Katastrophen hervor. In diesem Text wollen wir, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, aufzeigen, wie der Kapitalismus unsere Lebensgrundlage zerstört. [...]



Broschüre zur Kampagne

Website der antikapitalistischen Kampagne: www.ak-kampagne.ch

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Projekt Kritik und Klassenkampf 2011:

Aufruf zum Diskussionswochenende

Website des Projekts: www.kritik-und-klassenkampf.tk

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10. Antifaschistischer Abendspaziergang:

Die Insel

Was heisst das eigentlich, gegen Kapitalismus? Ist ein System ohne Herrschaft überhaupt möglich? Oder würden sich die Menschen gegenseitig abschlachten und massakrieren? Würden sie nicht immer das wollen, was die anderen haben?
Berkmann, ein Anarchist aus dem 20. Jahrhundert, hat ein passendes Gleichnis erstellt. Die kurze Version lautet wie folgt:
Nach einem Schiffsunglück landen einige Überlebende auf einer Insel. Alle Gestran- deten gehen als erstes gemeinsam auf Nahrungssuche und bauen eine provisorische Bleibe auf. Da die Insel sehr fruchtbar ist, gibt es genug um alle satt zu machen. Einer von den Gestrandeten würde nun erklären, dass alles ihm gehöre und niemand etwas essen dürfe, bevor ihm nichts dafür bezahlt worden wäre. Die anderen wären be- stimmt entrüstet, nicht wahr? Die Forderung wäre so absurd, dass sie höchstens darüber lachen würden. [...]



Bros
chüre zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang

Communiqué zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang

Texte zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang (1, 2, 3, 4, 5)

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1. Mai 2010:

Die soziale Marktwirtschaft im Normalzustand
Einige Fakten zum „besten aller möglichen Systeme“

Kapitalismus - seit der Krise heisst er ja wieder so. Noch wenige Wochen vor Aus- bruch der Wirtschaftskrise galtals ewiggestrigeR linkeR DogmatikerIn und wurde so- fort als miesepetrigeR GegnerIn der (sozialen) Marktwirtschaft enttarnt, wer das Kind beim Namen nannte.
Und noch bei Beginn der Krise konnten JournalistInnen und selbst Gewerkschafter wie z.B. Andi Rieger und Paul Rechsteiner dabei beobachtet werden, wie sie immer über sich selbst erschraken, , wenn sie das Wort „Kapitalismus“ so ganz ohne den Zusatz „Raubtier“ oder „Turbo“ verwendeten.
Jetzt wird in der Öffentlichkeit jedenfalls wieder vom Kapitalismus geredet. Nur leider viel zu gut! Denn anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie diese Wirtschafts- weise endgültig überwunden werden könnte, gelangt der Grossteil der Bevölkerung mit der Bitte an die entsprechenden wirtschaftlichen und staatlichen Eliten, sie sollen dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder wachse. Im öffentlichen Diskurs stellt sich fast die ganze Welt die Frage, was zu tun sei, damit der Kapitalismus wieder funk- tioniere wie vor
der KriseAber wie war das eigentlich, als der Kapitalismus noch normal funktioniert hat? [...]

Communiqués(1, 2) & Broschürentext (Die soziale Marktwirtschaft im Normalzustand, FaschistInnen sind keine AntikapitalistInnen, Lohnarbeit überwinden, nicht „gerechter“ machen, Wer nimmt da wem was weg?)

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